Erst vor Kurzem befreite sich Timo Werner vom LB Leipzig bei einem Spiel aus der Verteidigung von Schalke, vermasselte seinen Schuss und nutzte instinktiv seine zweite Chance. Er wand sich mit schmerzverzerrtem Gesicht und stieß einen lauten Schrei aus. Dann warf er sich auf den Boden, um den Eindruck zu erwecken, dass der Schalke-Torwart Ralf Fahrmann mit ihm zusammengestoßen war.

Zentralstadion Leipzig
Zentralstadion Leipzig
Foto: Narcanti / freeimages.com
Von dieser Aktion ließ sich der Schiedsrichter hinters Licht führen, und Werner bekam einen Elfmeter, der Leipzigs guten Tabellenplatz leider ein wenig überschattete. Das Team steht auf der Beliebtheitsskala jedenfalls an letzter Stelle.

Auch wenn es sich bei der Aktion um klares Schummeln handelt, ist es keineswegs dieses Verhalten, das das deutsche Team zu einem so großen Erfolg verholfen hat, dass es jetzt um einen Platz in der Bundesliga kämpft.


Und obwohl öffentlich viel darüber diskutiert wurde, hat der Sponsor Red Bull der Leipziger Mannschaft sehr geholfen.

Der Verein wurde erst im Jahr 2009 mit der Unterstützung von Red Bull gegründet. Das Unternehmen hatte die Mannschaft vom SSV Markranstädt, der in der 5. Liga spielte, gekauft und sich zum Ziel gesetzt, das Team innerhalb von nur neun Jahren in die Bundesliga zu bringen. Und dies wurde letztendlich sogar nach nur sieben Jahren erreicht.

Ein ähnliches Modell gibt es in England bisher noch nicht, auch wenn die deutsche Mannschaft als Vorbild gilt. Der englische Verein West Ham United hat zum Beispiel vor Kurzem einen Sponsorenvertrag mit Betway abgeschlossen, durch den er pro Jahr 13 Millionen Euro verdient. Alles, was die Spieler dafür tun müssen, ist, das Logo der Firma auf den Trikots zu tragen. Dieser Vertrag hat zu Spekulationen geführt, dass das Olympiastadion bald umbenannt werden soll. Wer sich über alle aktuellen Neuigkeiten und Wettquoten zum Thema Fußball und zum RB Leipzig informieren möchte, der sollte Betway besuchen.

Dass der Verein es aus der untersten Liga bis in die Bundesliga geschafft hat, zeigt, wie gut das Leipziger Modell offenbar funktioniert hat. Der Verein verfügt mittlerweile über die vielversprechendsten jungen Talente und wird wahrscheinlich immer unbeliebter werden, wenn die Erfolgskurve ähnlich konstant bleibt

Der teuerste Spieler von Schottland, Oliver Burke, sowie Werner, Naby Keïta und Marcel Sabitzer sind alle jünger als 22 Jahre und stellen unter Beweis, dass der RB es nicht nur auf kurzfristige Erfolge abgesehen hat, sondern langfristig gute Leistungen erbringen will, die dem bayerischen Giganten Bayern München gleichkommen sollen.

Auch wenn der Verein immer wieder für Diskussionen sorgt, lässt sich nicht abstreiten, dass das Leipziger Modell in den letzten Jahren zu beeindruckendem Wachstum und Erfolg geführt hat.
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