Für Eintracht Frankfurt läuft es in der Liga noch nicht ganz rund
  Für die Eintracht aus Frankfurt gibt es in diesem Jahr Süßes und Saures zu Hauf. Während sich durch die Europa-League eine Siegestour zieht, erweisen sich die Adler in der heimischen Bundesliga als äußerst flügellahm und taumelt in den Tabellenkeller. Ein Grund für den Absturz ist aber vor allem das Verletzungspech und so rettet sich der Club mit ach und Krach in die Winterpause um jetzt neue Kräfte zu sammeln.

Denn eins ist klar: Die Eintracht gehört sie nicht auf den Tabellenplatz auf dem sie jetzt steht und es bleibt zu hoffen, dass der Klub in der Rückrunde nicht nur Europa rockt, sondern auch die Liga mit erfrischendem Fußball aufmischt, der ihm letzte Saison nicht nur viele Sympathien, sondern eben auch völlig zu Recht einen Europa League Startplatz eingebracht hat.

Umfeld der Eintracht ist erstklassig

War die Eintracht in den Achtziger Jahren noch die Skandalnudel des deutschen Fußballs, so ist das Umfeld des Vereins mittlerweile absolut erstklassig. Während Trainer Armin Veh in Frankfurt um Alexander Meier, Marco Russ und Stefan Aigner ein eingespieltes Team aufgebaut hat, hat Manager Bruchhagen im Hintergrund den Verein auf gesunde Beine gestellt und namhafte Sponsoren, wie z.B. Mietwagen Hertz für die Eintracht begeistert. Hertz unterstützt Eintracht Frankfurt seit drei Jahren als Official Supplier und steuert so seinen Teil zum Erfolg der Mannschaft bei.

Das Umfeld stimmt also schon mal und daher kann man davon ausgehen, dass - wenn alles in Frankfurt ruhig bleibt - die Eintracht ihre bisherige Dominanz auf der europäischen Bühne auch auf die Bundesliga überträgt. Denn durch die internationalen Spiele tanken die Spieler durchaus auch das nötige Selbstvertrauen für die Aufgaben in der Bundesliga. Nicht zu vergessen: Trotz aller sportlicher Anstrengungen ist der Tanz auf den drei Hochzeiten - Meisterschaft, Pokal und Europa League - für den Klub wirtschaftlich sehr wichtig. Die Siege der Eintracht brachten bislang Einnahmen von 10 Millionen Euro. Geld, das die Frankfurter im Abstiegskampf gut gebrauchen können.

Foto: Kristian Kretschmann

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